Elektrolyseanlagen zur Produktion von erneuerbarem Wasserstoff und Wasserstofftankstellen sind unentbehrliche Bausteine für eine regionale Wasserstoffwirtschaft sowie für die Dekarbonisierung der energieintensiven Industrien und des Schwerlastfernverkehrs. Planungsdauer und Genehmigungsprozesse gestalten sich häufig als sehr zeitaufwendig, weil viele der dafür benötigten Informationen nicht oder nur teilweise vorliegen. In vielen Fällen wissen die beteiligten Akteure nicht oder nur lückenhaft, welche Genehmigungen gebraucht werden, welche Verordnungen anzuwenden und welche Behörden zuständig sind.
Im Fokus des von der Wirtschaftsförderung des Landkreis Holzminden und dem Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser konzipierten und veranstalteten Workshops am 21.10.2025 im create:Hub stand der Austausch über Lösungen, Hochtemperaturprozesse, wie sie z.B. in der Glasindustrie alltäglich sind, durch den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff zu dekarbonisieren. Rund 30 engagierte Akteurinnen und Akteure aus der regionalen Wirtschaft, Politik und Verwaltung verfolgten nach der Einführung durch Kreisbaurat Ralf Buberti, der die Notwendigkeit von Wasserstoff zur Erreichung der Klimaschutzziele hervorhob, interessante und detailreiche Vorträge zu den Aktivitäten des Niedersächsischen Wasserstoff-Netzwerks sowie des Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser, zu dem auch der Landkreis Holzminden zählt.

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